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Nützliche Informationen rund um Olivenöl. Neueste Erkenntnisse zum Thema und Beschreibungen hervorragender Olivenöle. Humorvolle Geschichten über´s Essen und Trinken, die auch mit Olivenöl zu tun haben (aber nicht nur).

Donnerstag, November 16, 2006

Erschreckender Netzfund


Volksverdummung mit Fehlinformationen

Ab und zu möchte man wissen wo man steht. Bei Google zum Beispiel. Gibt man auf der Suchmaschinenseite das Suchwort „Olivenöl“ ein, erscheinen allerlei Einträge. Relevante und weniger relevante. Der am wenigsten relevante Eintrag erscheint gleich auf der ersten Seite, und das schon an vierter Stelle (von den unbezahlten Einträgen, versteht sich). „Marions Kochbuch“ (http://www.marions-kochbuch.de/index/0057.htm) erklärt uns das Olivenöl:

über Olivenöl

Olivenöl ist für die mediterrane Küche unentbehrlich. Das etwas dickflüssige grünliche Olivenöl hat einen leicht fruchtigen Geschmack. Es wird aus den grünen Oliven gewonnen. Olio virgine (Jungfernöl) wird auch natives Olivenöl genannt und ist ein naturreines Olivenöl. Es wird durch schonendes Pressen gewonnen und ist weitestgehend unbehandelt. Die Qualitätsunterschiede bei kaltgepreßtem Olivenöl werden durch das Pressen erzielt. Bei der ersten schonenden Pressung erhält man Natives Olivenöl "extra". Es ist ein hellgrünes leichtes Olivenöl mit mildem Geschmack. Dieses Olivenöl ist das teuerste Öl. Bei der zweiten Pressung erhält man das Native Olivenöl. Die Farbe ist durch den höheren Chlorophyll-Anteil etwas kräftiger grün und schmeckt intensiver nach Olive. Dann gibt es noch das gewöhnliche native Olivenöl, welches bei der dritten Pressung entsteht. Dieses Olivenöl hat eine dunkle Grünfärbung und ist recht herb im Geschmack. Das "reine" Olivenöl wird dagegen warm gepreßt und enthält viele Fettsäuren, warum dieses Öl auch raffiniert wird. "Reines" Olivenöl kann auch aus einer Mischung aus nativem Olivenöl und raffiniertem Olivenöl sein.

So einen „Schmarrn“ habe ich schon lange nicht mehr gelesen: 2. Pressung, 3. Pressung, warme Pressung, „weitestgehend“ unbehandelt. Ich nenne das „Volksverdummung“. Wer denn nun gar keine Ahnung hat, sollte anderen Menschen nicht mit seinem Halb- bis Garnichtwissen imponieren wollen. Ich unterstelle ja keine böse Absicht, aber etwas Recherche (zum Beispiel bei dem ersten Eintrag in der Liste) kann man schon verlangen; auch wenn es sich „nur“ um eine Kochbuchautorin handelt.

Warum ist die Dame mit ihrer Seite an so guter Stelle bei Google gelistet? Das kann eigentlich nur daran liegen, dass es viele Verweise (Links) zu dieser Seite gibt. Damit die besseren Informationen über Olivenöl an so exponierter Stelle erscheinen, verlinken Sie doch einfach das Olivenölkontor (www.olivenoelkontor.de) auf Ihren Internetseiten – sofern Sie denn eine haben. Suchen Sie etwa nach „Olivenöle“ bei Google, schafften wir es schon auf die erste Seite – als siebter Eintrag. Immerhin.

1 Comments:

At 1:33 nachm., Anonymous Dido said...

Hi Mike,
leider kann mann in Deinem Blogg keinen Kommentar ablegen, deswegen nun bei Mail. Thema: Dein Beitrag über die Google Platzierung von Marions-Kochbuch ...
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Tja Shit happens und Google prüft ja nicht die Richtigkeit des Inhaltes! Ergo sum zählen andere Dinge und diese fehlen Deiner Seite. Abgesehen davon das Marions-Kochbuch eines Seite in einem Park von Domains zum Thema Kochen sind, lässt sich bei dir einiges optimieren:
Grundsätzlich die Frage warum Du Blogger nutzt und nicht unter olivenoelkontor.de einen Blog aufsetzt. Würde Deiner Stammseite helfen und ist auch besser zu optimieren. Grundsätzlich sind folgende Punkte zu bemerken:
- Meta tags sind nicht vorhanden
- Olivenöl Info Artikel als fester bestandteil auf der Startseite würde helfen
- Pagetitle ist nicht suchwort relevant
- Artikel headline sind nicht H1 oder h2
- kein RSS-Feed
und einiges mehr und dann klappt dies auch mit Google ;-)

 

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